Minimalistische Garderobe: Kleiderschrank effektiv ausmisten

In diesem Beitrag nennt dir Cosima ihre besten Tipps für eine aufgeräumte und minimalistische Garderobe und erklärt dir das Fünf-Stufen-System zum effektiven Kleiderschrank ausmisten.

Mein Sonntag war befreiend. Die ganze Woche über hatte ich mich auf diesen einen Tag gefreut, da ich wusste, dass ich an ihm meinen Kleiderschrank ausmisten werde. Was bei einigen Menschen Verlustängste auslöst und dafür sorgt, dass sie deshalb immer mehr Kleidungsstücke horten, sorgt bei mir für eine Entlastung und hilft mir, meine Tage produktiver zu gestalten.

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Warum volle Kleiderschränke Stress auslösen können

Hast du schon mal bei Pinterest nach Schlafzimmerinspiration gesucht und bist unweigerlich über offene Regallösungen gestolpert, in denen nur ein paar ausgewählte Kleidungsstücke, ordentlich sortiert nach Farbgruppen, hängen? Nach vollgestopften Kleiderschränken sucht man dort vergebens.

Tatsächlich kann ein aufgeräumter Kleiderschrank und nur eine kleine Auswahl an Kleidungsstücken dafür sorgen, dass dein Tag viel produktiver wird.

Wie erstellt man am besten eine minimalistische Garderobe? Lerne in diesem Beitrag das 5-Stufen-Prinzip kennen um deinen Kleiderschrank richtig und effektiv auszumisten. Weniger Kleidung = Weniger Stress. Das glaubst du nicht? Lies dir den Beitrag durch oder speichere ihn jetzt für später.

Wenn du jetzt denkst, dass du schon bei deinem vollen Kleiderschrank das Gefühl hast, nichts Anzuziehen zu haben und deswegen nicht glaubst, dass weniger Kleidungsstücke dir ein besseres Gefühl geben würden, dann solltest du unbedingt weiterlesen, denn dem ist nicht so.

DU KANNST SEHR VIEL ZEIT SPAREN.

Überleg doch mal, wie viel Zeit du vor deinem Kleiderschrank verbringst und verschiedene Oberteile anprobierst, um dich dann letztendlich doch wieder nur für eins deiner Lieblingsteile zu entscheiden. Wie wäre es, wenn du diese Option gar nicht hättest und alle deine Kleidungsstücke so aufeinander abgestimmt sind, dass du alles perfekt miteinander kombinieren könntest?

DU MUSST KEIN SCHLECHTES GEWISSEN MEHR HABEN.

Oh, die eine Tasche, die so viel Geld gekostet hat und die du nie trägst, weil sie doch nicht so richtig zu deinem Stil passen will? Wie oft siehst du sie in der Ecke stehen und kriegst Gewissensbisse? Wie wäre es, wenn du einfach ehrlich zu dir bist und diese Dinge verkaufst? Vielleicht können sie einen anderen Menschen ein wenig glücklicher machen…

DU MUSST WENIGER ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN.

Hast du schon mal von Decision Fatigue gehört? Im Laufe des Tages trifft ein Mensch tausende Entscheidungen und abends ist die Willenskraft – wie ein Muskel – erschöpft und trifft deshalb Entscheidungen eher impulsiv, statt wohlüberlegt.

Überleg doch mal, wie viele Entscheidungen du schon direkt am Morgen treffen musst: Kaffee oder Tee? Müsli oder Toast? Und dann stehst du vor deinem riesigen Kleiderschrank und musst noch entscheiden, welche Socken du zu der Hose anziehen kannst. Oder doch lieber Sandalen heute? Es wäre doch praktischer, diese Entscheidung so einfach wie möglich zu halten.

Decision Fatigue ist übrigens der Grund, weshalb einige sehr bekannte Personen wie Barack Obama oder Mark Zuckerberg sich auf eine sehr limitierte Zahl an Kleidungsstücken beschränken. Das gleiche tat auch Steve Jobs mit seinem uniformähnlichen schwarzen Rollkragenpullover.

DU KANNST DIR SICHER SEIN, DASS DEIN OUTFIT DIR GEFÄLLT.

Überlege dir doch mal die Vorteile, die es hätte, jeden morgen vor deinen Kleiderschrank zu treten und all deine Lieblingsteile zu sehen. Kein kratziger Pullover mehr, den Oma dir mal zu Weihnachten geschenkt hat. Kein viel zu enges T-Shirt, dass du nur behälst, weil es dich an den Urlaub vor fünf Jahren zurück denken lässt.

Jedes Teil, dass du greifen kannst, sitzt perfekt. Und alles passt zusammen.

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Die Sockenkiste vor dem Ausmisten.


Den Kleiderschrank richtig ausmisten – in fünf Schritten

Bevor es überhaupt richtig losgeht mit deiner minimalistischen Garderobe, solltest du dir Zeit dafür geben. Nimm dir beispielsweise einen kompletten Sonntag. Zelebriere morgens ein ordentliches Frühstück, damit du zwischendurch keinen Hunger bekommst und abbrichst und schalte dir deine liebste Serie auf Netflix an (Gilmore Girls, always and forever Gilmore Girls ).

Dein Zimmer, in dem du die Kleidung sortierst, sollte aufgeräumt sein, damit du den Überblick nicht verlierst. Stell dir drei große Kartons oder Einkaufstaschen bereit (fürs Verkaufen, Verschenken und Entsorgen).

Wie erstellt man am besten eine minimalistische Garderobe? Lerne in diesem Beitrag das 5-Stufen-Prinzip kennen um deinen Kleiderschrank richtig und effektiv auszumisten. Weniger Kleidung = Weniger Stress. Das glaubst du nicht? Lies dir den Beitrag durch oder speichere ihn jetzt für später.
Der Kleiderschrank vor dem Ausmisten.

Schritt 1: Entdecke deinen Stil

Och nee, geht das jetzt wirklich so los? Jop, denn es ist unheimlich wichtig für deinen minimierten Kleiderschrank, dass du deinen eigenen Stil kennst. Erst dann kannst du eine gute minimalistische Garderobe planen. Stell dich vor deinen Kleiderschrank, nimm dir ein wenig Zeit und stelle dir folgende Fragen.

  • Bist du eher sportlich, casual, chic oder verspielt unterwegs?
  • In welchen Kleidungsstücken fühlst du dich am wohlsten?
  • Welche Situationen in deinem täglichen Leben erfordern einen besonderen Stil?
  • Was würdest du schnell anziehen, wenn du kurz vor die Tür musst?
  • Welche Farben trägst du hauptsächlich und gerne?
  • Bekommst du Komplimente für einen besonderes Teil, das du trägst?
  • Welche Kombinationen könntest du jetzt direkt mit deinem Lieblingsteil tragen?

Wichtig ist dabei, dass du dir auch deine Kleidung genau anschaust. Aus dem Bauch heraus entscheidest du dich wahrscheinlich eher für dein Wunschbild als für die Realität.

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Schritt 2: Sortiere deine Kleidung

Entleere deinen Kleiderschrank. Komplett, alles raus aus dem Schrank. Sammle all die Kleidung auf einem großen Berg (am besten auf dem Bett). Dies gilt auch für Sportsachen, Unterwäsche, Schlafanzüge und Socken. Dann sortierst du deine Kleidung in fünf Berge.

  1. Behalten: Hier sortierst du grundsätzlich erst mal nur deine Lieblingsteile und all die Kleidungsstücke hin, von denen du dir sicher bist, dass du sie in deinem Kleiderschrank benötigst.
  2. Unsicher: Dieser Haufen sollte relativ klein bleiben. Hier kommen Kleidungsstücke hin, von denen du dir noch nicht richtig sicher bist, ob sie in deine minimierte Garderobe passen könnten.
  3. Verkaufen: Hier kommen all die Kleidungsstücke hin, die noch richtig gut erhalten sind und von denen du dir sicher bist, dass du sie auf jeden Fall verkauft bekommst. Es hat keinen Sinn, hier günstige Tanktops zu sammeln, die du nur schwer los wirst.
  4. Verschenken: In diese Kiste/Tasche sollte ein Großteil deiner Kleidung landen. Viele Kleidungsstücke hast du selbst schon seit Jahren nicht mehr getragen oder sie passen dir einfach nicht mehr. Das Kleidungsstück hat keinen tieferen Sinn, wenn es nur in deinem Kleiderschrank hängt. Gib ihm die Möglichkeit, eine andere Person glücklich zu machen. Veranstalte eine Art Kleidertauschparty mit deinen Freunden oder bring deine aussortieren Kleidungsstücke direkt zu einer Annahmestelle (Secondhand-Läden, Rotes Kreuz, Flüchtlingsheime, …).
  5. Entsorgen: Hier sortierst du alle Teile hin, die du niemandem mehr zumuten kannst (Löchrige Socken, Unterwäsche, kaputte Nylonstrümpfe,…). Halte diesen Haufen so klein wie möglich.

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Schritt 3: Überdenke deine Garderobe

In diesem Schritt solltest du dir deinen „Muss-ich-auf-jeden-Fall-behalten“-Haufen und deinen „Ich-bin-mir-nicht-sicher“-Haufen genauer unter die Lupe nehmen.

Schau dir den ersten Haufen genau an und überprüfe die Farbkombinationen, die dieser hergibt. Achte darauf, dass du genug neutrale Farbtöne finden kannst – falls nicht, schau ob du noch ein paar passende Teile in deinem Vielleicht-Haufen entdeckst.

Evaluiere den Stil aus deinem ersten Haufen. Ist die Kleidung hauptsächlich für einen Stil passend? Achte darauf, dass du mit dieser Garderobe variieren kannst, um somit mehreren Anlässen gerecht zu werden. Auch wenn Basic-Teile nicht unbedingt zu deinen Lieblingsteilen gehören, solltest du dafür sorgen, dass du genug davon in deinem Schrank finden kannst.

Für mich war wichtig, dass ich genug gemütliche Kleidung behalte um entspannt von Zuhause zu arbeiten, aber gleichzeitig möchte ich dabei nicht zu relaxte Kleidung tragen. Ein weißes Hemd für offizielle Businesstermine und gemütliche Pullover für das Home Office habe ich also wieder einsortiert. Außerdem hängen noch ein paar eher schicke Kleider in meinem Kleiderschrank, welche ich aber, mit einem Jeanshemd kombiniert, auch für laue Sommerabende tragen kann. 

Brauchst du wirklich drei schwarze Röcke? Müssen es fünf weiße Tops sein, oder sind zwei nicht auch genug? Versuche dir haargenau zu überlegen, welche Kleidungsstücke du wirklich, wirklich benötigst.

Ich habe nur noch jeweils ein weißes, ein schwarzes und ein graues Top behalten. Meistens trägt man sie ja doch länger als einen Tag. Das gleiche gilt übrigens auch für Strumpfhosen: Zwei Stück in verschiedenen DEN-Stärken reichen aus.

Frage einen Freund oder ein Familienmitglied nach seiner Meinung. Gehe jedes einzelne Stück aus deinem Vielleicht-Haufen durch und überlege dir genau, wann du es das letzte Mal getragen hast und wie du dich dabei gefühlt hast. Kleidung, die nicht richtig sitzt, solltest du nicht behalten.

Insgesamt sind fünf Teile aus meinem Vielleicht-Haufen zurück in den Kleiderschrank gewandert. Darunter waren zwei Röcke, die Mel gerne an mir sieht.

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Schritt 4: Den Kleiderschrank wieder einräumen

Klingt im ersten Moment ziemlich simpel, aber du solltest deinen Kleiderschrank tatsächlich sehr bedacht einräumen.

Überlege dir, welche Kleidungsstücke unbedingt aufgehängt werden sollten.

Bei mir waren dies Hemden, lange Tops, Pullover, Cardigans und Kleider.

Sortiere deine Kleidung nach Funktion: Hosen zu Shorts und Röcken, T-Shirts zu Tops und Longsleeves, Sportkleidung zu Sport-BHs, etc.

Ich habe eine komplette Schublade nur für Sportkleidung und meinen Schlafanzug. Eine weitere Schublade dient nur für Unterwäsche, Socken und Bikini. Die dritte Schublade ist für zusammengelegte T-Shirts und Tops, sowie für Jeans, Shorts und Röcke.

Nutze Schuhkartons oder andere Boxen um deine Unterwäsche und Socken ordentlich aufzubewahren.

Gib jedem Kleidungsstück einen Platz – so fällt es dir später einfacher, Ordnung zu halten.

Wenn du magst, kannst du deine aufgehängte Kleidung nach Funktion oder Farbe sortieren.

Da mein Kleiderschrank offen steht, sortiere ich meine aufgehängte Kleidung immer nach Farben. Das sorgt für eine harmonische Ordnung und lässt den Schrank ordentlicher wirken.

Lass Platz zwischen deiner Kleidung – du solltest von oben in der Lage sein, alle gefalteten Oberteile zu erkennen ohne dich durch den Haufen zu wühlen.

Ein weiterer Tipp, um selten getragene Kleidung besser zu erkennen, ist, alle Bügel falsch herum in den Schrank zu hängen. Sobald du ein Kleidungsstück getragen hast, kannst du den Bügel normal hängen. Mit dieser Methode kannst du schnell erkennen, ob und welche deiner Kleidungsstücke eher selten wirklich von dir getragen werden.

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Schritt 5: Kaufe danach bewusst und qualitativ hochwertig ein

Wenn du dich erst mal mit deiner minimalistischen Garderobe und deinem Stil genauer auseinander gesetzt hast, fällt es dir wesentlich leichter, Kleidung zu kaufen, die sich perfekt mit anderen Teilen kombinieren lässt.

Setz dir selbst einen Zeitraum, in welchem du keine Kleidung einkaufen möchtest. Kaufe dann am Ende dieses Zeitraum in einem kurzen Zeitfenster nur die Kleidung ein, die du in dieser Zeitperiode vermisst hast. Vermeide Spontankäufe.

Ich habe mir jetzt ein Zeitfenster von drei Monaten gesetzt, in welchem ich keine neue Kleidung kaufen möchte. Allerdings weiß ich jetzt schon, dass ich gerne noch ein weißes Oversized T-Shirt haben würde. Ich lasse mir also am Ende von diesem drei Monaten ein Zeitfenster von zwei Wochen, in welchem ich gezielt Ausschau nach diesem weißen Shirt halte. Sollte ich keines finden, welches meinen Ansprüchen gerecht wird, dann kaufe ich es nicht.

Und denke immer daran, dass dein Kassenzettel ein Stimmzettel ist. Da du mit dieser Methode nur noch selten shoppen gehst, solltest du nur in hochwertige, faire und nachhaltig hergestellte Kleidungsstücke investieren.

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Grob überschlagen, wie viele Kleidungsstücke bewahrst du in deinem Kleiderschrank auf – Socken, Unterwäsche, Schlafanzüge und Sportkleidung ausgenommen? Was hälst du von dem Konzept „minimalistische Garderobe“?

Signature

P.S: Hier hast du noch eine Grafik zum Thema „minimalistische Garderobe“, die du für deine Pinnwand bei Pinterest nutzen kannst. Gleich abspeichern!

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About Cosima

Ich bin der Meinung, dass wir die Welt zu einem schöneren Ort machen sollten. Deswegen versuche ich mehr auf meine Umwelt zu achten und nachhaltiger zu leben – dennoch will ich auf nichts verzichten. Willst du mich dabei begleiten?

37 thoughts on “Minimalistische Garderobe: Kleiderschrank effektiv ausmisten

  1. Liebe Cosima,

    sehr schöner Artikel! Besonders die ’nice to know‘ Tipps gefallen mir gut!

    Früher war ich ständig shoppen, Spontankäufe, billige Klamotten, alles was irgendwie nett aussah musste mit. Damals war ich aber einfach noch nicht ich selbst, ich hatte mich noch nicht gefunden. Meinen Stil, meine Lebenseinstellung…
    Das ist jetzt ganz anders und seitdem lasse ich mich in keine Rolle mehr zwingen, sondern ziehe ausschließlich das an, was mir gefällt, worin ich mich wohl und vor allem nicht verkleidet fühle. Natürlich dem Anlass entsprechend! Aber ich bin einfach ein Jeans, T-Shirt, Hoodie und Sneaker Girl 🙂

    Ich habe inzwischen auch nur noch wenige Teile, wenige Farben und reduziere immer weiter. Ich liebe den Minimalismus und finde es wie du total befreiend!

    Ich hoffe du kannst den ein oder anderen mit diesem Artikel dazu ermutigen, auch mal auszumisten!

    Liebe Grüße
    Bianca

    1. Huhu Bianca,

      vielen lieben Dank für deinen schönen und ausführlichen Kommentar. 🙂

      Ich denke, diese Zeit, in der man viel shoppen war und alles Mögliche, ohne Sinn und Zweck, gekauft hat, hatten viele junge Menschen. Irgendwie gehört das ja zum jugendlich sein auch dazu, dass man nicht so richtig weiß, was man will.
      Umso wichtiger, dass man jetzt als junger Erwachsener beginnt, sich mit den Auswirkungen des Konsums auf die Umwelt und vorallem die NäherInnen beschäftigt.

      Früher hätte ich übrigens auch nie gedacht, dass ich es toll finden würde, nur noch wenige Dinge zu besitzen. Das ist doch komisch, oder? 😉

      Liebste Grüße, hab eine schöne Woche!
      Cosima

  2. Moin! 🙂
    Ich wollt ergänzen, dass es gut ist, genauer hin zu schauen, wohin man seine alten Klamotten spendet, falls man sie spendet. Die üblichen Kleidercontainer sind in der Tat leider eine schlechte Wahl. Über ein niederländisches Unternehmen werden die Klamotten an afrikanische Unterhändler verkauft und dann in den Städten verkauft. Die Klamotten fluten den afrikanischen Markt zu Preisen, die die einheimische Textilindustrie zerstören. So wird wiederum nur die Abhängigkeit erhöht.
    Bessere Alternativen sind beispielsweise Kleidercontainer von „Fairwertung“, bei denen ganz konkret an Hilfsbedürftige gespendet wird, oder auch upcycling für die Kreativen hier 😉

    1. Huhu Alex,
      das ist noch ein super Einwand, zu dem ich demnächst noch mal einen etwas genaueren Artikel schreiben werde (dank deiner Recherche)!
      Wir haben unsere Kleidung übrigens in den Altkleidercontainer beim „Zweimalschön“ geworfen, du hattest ja geschrieben, dass dieser gut sei. 🙂

      Liebste Grüße
      Cosi

  3. Sehr schön aufgedröselt und es stimmt leider so sehr. Mit mehr Klamotten hat man nicht automatisch mehr zum Anziehen. Wenn man Ruhe in den Kleiderschrank bringt und weiss, was drin hängt. spart man sich Zeit und hat wieder mehr Freude an den Sachen. Ich werde mir deinen Post mal zu Herzen nehmen und demnächst auch wieder ausmisten.
    Liebst, Bina
    stryleTZ

    1. Huhu Bina,

      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Du hast absolut recht mit deinen Anmerkungen! Freut mich, dass dich der Beitrag motiviert und inspiriert. Ich wünsche dir viel Spaß beim Aussortieren! 🙂

      Liebste Grüße
      Cosima

  4. „Was würdest du schnell anziehen, wenn du kurz vor die Tür musst?“ – DAS finde ich mal eine richtig kluge Frage, an die ich noch nicht gedacht habe. Werde ich beim nächsten Mal einbeziehen! Ich lebe auch seit einiger Zeit minimalistisch und miste meinen Schrank mit einer abgewandelten Version von Marie Kondos Methode aus. Inzwischen habe ich vielleicht noch so 50 Teile. Aber ich glaube, gerade bei den schicken Kleidern könnte ich auch noch mal ran. Die trage ich einfach nie…
    Gleichzeitig versuche ich, so nachhaltig wie möglich zu handeln. Und ich muss sagen, jetzt meinen Vorrat von fünf 20 DEN Strumpfhosen wegzuwerfen oder wegzugeben, nur weil man nur eine davon „braucht“, fände ich irgendwie falsch. Solche Sachen gehen ja dann doch einfach kaputt und müssen ersetzt werden – wieso also nicht aus der eigenen Garderobe?
    LG
    Sabine

    1. Huhu Sabine,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Schön, dass du daraus direkt diese Frage für deine nächste Ausmistungsaktion mitnehmen konntest. 🙂

      Deinen Ansatz finde ich auch nicht verkehrt, dass du die Strumpfhosen behalten möchtest. Bei mir war es tatsächlich so, dass ich mehrere Strumpfhosen hatte, die einfach schon so einige Löcher hatten, die ich aber trotzdem weiterhin aufbewahrt habe. Diese habe ich nun endlich entsorgt (an meine Mutter, die damit so Schneckenabwehrnetze für ihre Erdbeeren bastelt). Meine Idee dahinter war einfach, dann in qualitativ hochwertigere Strumpfhosen zu investieren, wenn die Zeit gekommen ist, denn diese halten höchstwahrscheinlich ein bisschen länger. Grundsätzlich kann man seine guten Strumphosen ja auch einfach in eine Kiste auf den Schrank stellen, dann trägt man erst mal eine davon auf und kann sich dann mit den restlichen versorgen. 🙂

      Liebste Grüße
      Cosima

  5. Diese Gedanken kenne ich nur zu gut!
    Ich habe schon vor längerem angefangen alles auszumisten was ich nicht mehr mag/trage/nicht mehr passt. Das ist ein sehr befreiendes Gefühl.
    Irgendwann – achwas, möglichst bald! – möchte ich einen Kleiderschrank haben der minimalistisch ist und wirklich nur die Teile enthält, die ich gerne mag. Eigentlich kommt man mit wenig doch sehr gut zurecht! Da bin ich schon fleißig am üben und sortieren.

  6. Hey Cosima,

    weniger (Unnötiges) shoppen ist in meinen Augen ein guter und sinnvoller Ansatz. Mir stellte sich beim Lesen allerdings die Frage, wie sich die kleinere Menge auf das Waschverhalten auswirkt. Sobald es kühler wird, trage ich eigentlich unter jedem Oberteil noch ein Unterhemd und wenn ich nur drei davon hätte, müsste ich ständig die Maschine anschmeißen. Mag sein, dass das bei dir nicht so ist, aber wie sieht es generell bei dir mit dem Waschen aus? Greifst du z.B. hin und wieder zur schnellen Handwäsche? Würde mich interessieren!

    Viele Grüße
    Alexandra

    1. Huhu Alexandra,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar und für deine Frage. 🙂

      Da wir zu Zweit leben, füllt sich unser Wäschekorb trotzdem schnell genug, dass wir jeweils eine helle und eine dunkle Wäsche in der Woche waschen müssen.

      Ich halte es so wie du (anders geht es gar nicht, sonst würde ich erfrieren) und trage im Winter immer ein Top als Unterhemd unter meiner normalen Kleidung. Allerdings schwitze ich nicht stark und deshalb habe ich kein Problem, ein Top ruhig mal zwei oder drei Tage zu tragen.
      Sollte ich allerdings zum Winter hin merken, dass ich doch noch ein bis zwei Tops mehr benötige, dann würde ich mir die auch kaufen – natürlich nachhaltig und fair produziert. Das ist ja das Schöne an dem Konzept der minimalistischen Garderobe: Sie passt sich an den Träger an. Wird weniger gebraucht, kann dieses problemlos weggegeben werden, wird mehr gebraucht, wird eben aufgestockt. Das bewusste Einkaufen ist hierbei wahrscheinlich das Zauberwort. 🙂

      Liebste Grüße,
      Cosima

  7. Hallo Cosima!
    Ich bin nicht mehr „jugendlich“ und kauf‘ trotzdem viel zuviel! 3 Schränke sind voll und ich hab‘ trotzdem nix anzuziehn…
    Aber gute, brauchbare Tipps werden gerne angenommen!
    Vielen Dank dafür!

    1. Huhuh Iris,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Ich kann dein Problem komplett nachvollziehen und habe deshalb ja selbst erst entschlossen, meinen Kleiderschrank genau zu analysieren und ordentlich zu entrümpeln. 🙂
      Freut mich, dass dir die Tipps gefallen. Ich wünsche dir viel Spaß beim Aussortieren, solltest du dich dazu entscheiden. 😉
      Liebste Grüße,
      Cosima

  8. Hallo Cosima,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel. Gleich am Anfang musste ich schmunzelnd an meine Kiste mit den teuren – unbenutzten- Handtaschen denken 😉

    Ich werde Dein Konzept demnächst Schritt für Schritt anwenden.

    Nach geeigneten Altkleider Containern muss ich hier in München aber noch suchen.

    1. Huhu Sandra,

      vielen lieben Dank für deinen schönen Kommentar. 🙂
      Ach ja, man findet doch immer wieder ein neues Plätzchen um geliebte, aber ungetragene Dinge zu verstauen. Es wird Zeit, diese genau zu evaluieren und sich genau zu überlegen, ob nicht jemand anderes mit dem gleichen Produkt mehr anfangen könnte, als man selbst. 🙂

      Freut mich sehr, dass dir mein Konzept gefällt und ich hoffe, dass du ganz mit ganz viel Spaß einen erfolgreichen Ausmist-Tag haben wirst. 🙂

      Liebste Grüße,
      Cosima

  9. Hallo liebe Cosima !
    Danke für den tollen Artikel.
    An meinem nächsten freien Tag werde ich mich meinem Kleiderschrank widmen und mich von „Altlasten“ befrein.
    Super Tips 😊👗👜👠

    1. Huhu Isabel,
      vielen lieben Dank für deinen lieben Kommentar! 🙂
      Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt und dich dazu motiviert, deinen Kleiderschrank neu zu sortieren – glaub mir, das Gefühl danach ist bombastisch! 🙂

      Viel Spaß beim Aussortieren!
      Liebste Grüße,
      Cosima

  10. Liebe Cosima,
    das ist ein witziger Zufall. Schon bevor ich deinen Artikel las (und überhaupt erst deine Seite entdeckte), habe ich letzten Sonntag meinen Kleiderschrank konsequent aufgeräumt. Sehr konsequent sogar. Vorher war er eine Katastrophe, weil ich morgens ewig brauchte, um ein passendes Outfit zusammenzustellen. Zugegebenermaßen war ich nach der Aktion erst ein wenig von der Leere geschockt – aber nur kurz. Es ist nun morgens befreiend einfach.
    Dieses Prinzip lässt sich meiner Meinung nach auch gut auf andere Lebensbereiche übertragen. Papierkram, Keller oder Küchenschränke – ich werde es demnächst testen.
    Viele Liebe Grüße
    Susanne

  11. Hi Cosima,
    der Artikel ist toll.
    Ich bin durch viele andere nun auf die Seite gekommen, um mir TIpps und Tricks zu suchen um meinen Kleiderschrank endlich zu dem zu machen, den ich gerne nutzte, in dem ich MICH finde und sodass jeder Tag für mich ein besonderer ist, da ich mich besonders fühlen kann.

    Ich habe schon unzählige Male den Kleiderschrank entrümpelt. Auch Umzüge habe ich dazu genommen, aber darauf gekommen nur SO wenig Teile zu reduzieren ist mir erst vor ca 1 Jahr gekommen. Ich habe auch eine Zeit mit wenig auskommen müssen, als ich auf eine Wohnung gewartet habe und somit aus dem Koffer lebte. Das ging auch, prima.

    Durch eine Gewichtsabnahme von ca 18 kilo mussten viele Dinge weichen, dennoch habe ich einiges immernoch im Kleiderschrank. Von Anfällen, in denen ich zu alten Dingen zurück bin, weil „zum gammeln ist es ja noch okay“.. doch wie fühlt mans ich dann, in „gammelsachen“.. nicht gut, sage ich dir…

    Somit werde ich mir nun einen Tag nehmen und wirklich nochmal alles rausnehmen.
    Organisiert habe ich schon oft, und grade seit ca 4 Wochen ist der Schrank wirklich übersichtlicher, dennoch stehe ich davor, und denke „WAS ziehst du nun an“..
    Ich habe mir auch überlegt, Dinge rauszunehmen und zusammen auf einen Bügel zu hängen bei dem mir promt eine Kombination einfällt. Und das, wo mir keine Kombi zu einfällt, muss weichen, oder genau dafür muss ich bereits eine Idee haben, was mir noch fehlt!
    Ich denke, dies ist ein guter Weg für mich, denn mir geht es nicht um die Zahl, sondern primär darum überhaupt Dinge im Schrank zu haben die passen, und wenns geht auch noch zu mir…
    Danke Danke für deinen tollen Post. Ich werde sicher noch viel weiter bei dir stöbern… soo interessant ♥

    Vielleicht schaffe ich es sogar deine Tricks umzusetzten. Da ich noch nicht fertig mit dem abnehmen bin, fällt es mir schwer Dinge ganz weg zu tun. Vielleicht mache ich es so, dass ich Kartons auf dem Dachboden packe. Wenn mir was einfällt, hole ich es raus.. was dann nicht geholt wird nach einer Zeit, kommt weg.. Den Tipp habe ich letztens gehört… Vor allem habe ich noch nie wirklich nach Jahreszeiten sortiert, dies werde ich defintiv tun.. und ich glaube, dann bleiben da garnicht mehr sooo viele Kleidungsstücke über, …

    1. Huhu Jasi,

      vielen lieben Dank für deinen schönen und langen Kommentar. 🙂

      Ich kann dich gut verstehen, denn ich habe, bevor ich diese Methode angewendet habe und an dem Punkt angekommen bin, an dem ich heute stehe, auch unzählige Male meinen Kleiderschrank ausgeleert und immer mehr Kleidungsstücke aus meiner Garderobe entfernt. Aber irgendwie ist man dann ja doch nie zufrieden und es könnte noch so viel leerer und einfacher sein. 😉

      Auch das mit der Gewichtsabnahme habe ich durch. Nachdem ich 12 kg verloren hatte hingen trotzdem noch einige Schrankleichen aus den vorherigen Zeiten im Schrank – und auch heute habe ich noch einen Pulli in einer Kiste unter dem Bett liegen, den ich immer dann anziehe, wenn ich krank bin.

      Ein gut gemeinter Tipp, der mir sehr viel gebracht hat, ist übrigens all deine Kleidungsstücke, die du behalten willst zu fotografieren (geht auch schnell mit dem Handy, aber am besten vor einer weißen Wand) und dann daraus kleine Collagen zu basteln (oder die Kombinationen direkt zusammen zu fotografieren), dann fällt es einem morgens noch ein bisschen einfacher, ein Outfit auszusuchen. 🙂

      Die Idee mit den Kartons auf dem Dachboden finde ich super – und falls du sie letztendlich wirklich nicht benötigst, kannst du sie ja immer noch spenden! 😉

      Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Ausräumen und Kombinieren!
      Liebste Grüße
      Cosima

  12. Nachdem ich alle eure Kommentare gelesen habe, werde ich jetzt doch auch meinen Schrank in Angriff nehmen. Habe seit einem Umzug vor 8Jahren einen begehbaren Kleiderschrank. Das ist schön, aber auch sehr verführerisch alles aufzuheben was man gekauft hat.Bei mir kommt noch hinzu,dass ich selbst nähe und ich mich deshalb besonderers schwer tue mich davon zu trennen. Bin gespannt wie es mir ergeht wenn ich eure Tipps in die Tat umsetze. Hätte mich schon mal gerne bei Schrankalarm beworben,aber ich möchte nicht uns Fernsehen. Mal sehen,ob ich schon morgen damit anfange!

  13. Ein sehr interessanter und motivierender Beitrag.
    Habe deinen Blog gerade entdeckt und bin gespannt was ich sonst noch finde.
    Meinen Kleiderschrank werde ich definitiv entrümpeln, danke!

  14. Hallo Alexandra!

    Vielen Dank für deinen wertvollen Beitrag. Habe angefangen auch meinen Kleiderschrank auszumisten und bin fertig geworden mit 10 vollen Müllsäcken, die zuerst probiert werden auf dem Flohmarkt zu verkaufen. Wenn die nicht verkauft werden, kommt alles zur Altkleider Container. Bin lange noch nicht fertig.

  15. Hallo liebe Cosima,

    Danke für diesen tollen Artikel. Da war so vieles, was mir aus der Seele gesprochen hat!
    Ich hatte vor gut einem Jahr schon einmal mit dem minimalistischen Kleiderschrank angefangen, aber ehrlich gesagt, als ich deinen Artikel gelesen habe vor zwei Tagen, musste ich feststellen, dass der Minimalismus dahin war. Daraufhin habe ich mich gestern dran gesetzt und meinen Schrank „entrümpelt“- was dank deiner Schritte und Tipps super schnell geklappt hat. 😊 Vor allem die Überlegung, was ich im letzten Jahr kaum bis gar nicht getragen habe, hat mich vieles aussortieren lassen. Ein absolut befreiendes Gefühl!

    Da ich eigentlich eine totale Ordnungsfanatikerin bin und gern eine Minimalistin wäre, es aber bisher noch nicht so recht umgesetzt bekommen habe, vermutlich auch wegen fehlender Motivation und dem richtigen Vorgehen, werde ich mich jetzt bei dir nach weiteren Tipps umschauen und fleißig weiter mein Leben „entrümpeln“. =)

    DANKE! 😘
    Herzliche Grüße
    Jutta

    1. Huhu Jutta,

      vielen lieben Dank für deinen schönen Kommentar! Ich freue mich, dass ich dich mit diesem Artikel dazu motivieren konnte, ein bisschen Platz im Kleiderschrank zu machen.

      Das von dir beschriebene Gefühl kann ich absolut nachvollziehen und mir geht es da sehr ähnlich wie dir – man will dann immer weitere Bereiche im Leben aufräumen und ordnen. Vom Minimalisten bin ich leider sonst nämlich auch noch relativ weit entfernt, aber man muss sich ja auch nicht immer gleich ein Label verpassen. 😉

      Viel Spaß und Erfolg weiterhin!
      Liebste Grüße
      Cosima

  16. Ich fühle mich auch immer wieder mehr als befreit, wenn ich meinen Kleiderschrank ausmiste. Dennoch gehöre ich leider immer noch zu den Menschen, die immer noch viel zu viel Geld für unnötige Dinge ausgibt. Ich hoffe, dass sich dies irgend wann einmal ändert.

  17. Hallo,
    ich finde den Beitrag gut. Nur leider wird es durch die Aussage, dass Tops o. ä. mehr als einen Tag im Gebrauch sind, für mich zumindest, unrealistisch. Ich wechsele jeden Tag meine Oberteile und wasche etwa einmal die Woche. Eine halbe Maschinenladung – geht nicht. Also habe ich schon 14 Oberteile. …ohne Strickjacken…..
    Hinzu kommt, dass sich mein buisness outfit von meinem privaten unterscheidet. Da ich im Büro nicht jeden Tag mit den gleichen Klamotten erscheine, sind es etwa 2 Hosen und 5 Oberteile x 2 wegen des Waschen.
    Da sich Stoffhosen und Blüschen nicht toll auf dem Sofa oder gar im Garten machen ….
    Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin kein Gegner, ich finde es eine tolle Idee, nur käme ich mit 50 Teilen (incl. Socken, U-Wäsche) nicht aus.

  18. Ich muss mal eine ganz praktische sache fragen?? Von wegen Nachhaltigkeit und Ressourcen schonen….aber wie macht ihr das mit dem Waschen? Bei so wenigen Kleidungsstücken, muss man doch ständig waschen, aber dann doch nur mit halb vollen maschinen? Damit hätte ich ein Problem, ich warte immer, bis die Maschine tatsächlich voll ist.
    Finde die Idee grundsätzlich super, daher hoff ich auf Ideen von euch!!

    1. Huhu Steffi,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine Frage! Ich wasche nie nur halbe Maschinen, unsere werden immer voll. Wir trennen nur in helle, dunkle und Handtücher/Bettwäsche und sind zu Zweit. Grundsätzlich waschen wir circa zwei Maschinen in der Woche.
      Wir achten darauf, dass wir Kleidung nicht sofort in den Wäschekorb geben – meistens trage ich Oberteil zwei Mal in der Woche und lasse sie zwischen den Tagen über einem Bügel auslüften. Je seltener man Kleidung wäscht, umso länger bleibt sie einem erhalten. Insbesondere bei Kleidungstücken mit Plastikanteil sollte man bezüglich Mikroplastik darauf achten.

      Ich hoffe, diese Antwort konnte dir helfen. 🙂

      Liebste Grüße,
      Cosima

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